Bekäme er eine zweite
Chance, den Lehrerberuf ergriffe er erneut, meint Leander Parow, obwohl es
nicht von Dauer ist, sein Lehrerdasein. Und überhaupt, von Dauer ist bei
ihm kaum etwas. Die
„Fortbildungsgeliebte“ ist verheiratet und will
es auch bleiben, und Judith, die er heiratet, ist eine religiöse
Heuchlerin, der er dummerweise die Erziehung ihrer gemeinsamen Tochter,
Sandrine, überlässt.
Nur die Freundschaft zu Bruni und Sonja scheint
von Bestand zu sein. Er gründet ein Dienstleistungskombinat, das ihm ein
gewisses Auskommen sichert. So ist alles in bester Ordnung – bis es zu dem
Unfall kommt.
Und dann ist da noch die Geschichte von Lanto,
dem Chattenmann. Der wird von seiner Sippe verstoßen, weil er die Frau
eines anderen begehrt. Er wandert durch das Chattenland, beiderseits der
Lagona, findet Aufnahme in der Sippe der Elstern, bis die Römer kommen und
ihn und Nanne zu Sklaven machen. In Mattiacum (Waldgirmes) schmieden beide
einen Plan, der, wenn er gelingt, das Ende der Römerherrschaft über
Mattiacum bedeuten kann.